InitiativeTabu Suizid e.V. - Düsseldorf
WILLKOMMEN
ÜBER UNS
MATERIALIEN
AKTUELLES
AUSZEICHNUNGEN
GRUPPEN
SIE BRAUCHEN HILFE ?
WISSENSWERTES
KINDER - JUGENDLICHE
ERFAHRUNGSBERICHTE
LITERATURHINWEISE
VERANSTALTUNGEN
Was geschah bisher?
2015
2014
2013
2012
2011
NETZWERKPARTNER
PRESSE
VATIKAN
SPENDEN
MITGLIEDSCHAFT
KONTAKT
LINKLISTE
GÄSTEBUCH
IMPRESSUM
HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Sitemap

 

Neues Versorgungsstrukturgesetzt bringt schwerwiegende Folgen

 

Mit dem neuen Versorgungsstrukturgesetz wird es in Düsseldorf in absehbarer Zeit weniger Therapeutensitze geben. Die Wartezeit auf einen Therapieplatz die jetzt schon in der Regel 6 Monate und länger betrifft, wird sich nochmals verlängern. Die Not der Betroffenen und Angehörigen wird sich vergrößern.

 

Für Betroffene und Angehörige sind dies sehr besorgniserregende Nachrichten. Die Angehörigen und die Selbsthilfe sind bereits jetzt schon mit der hohen Zahl psychisch erkrankter Menschen überfordert, versuchen die Wartezeiten der Betroffenen auf einen Therapieplatz in den Familien und Gruppen so gut es geht aufzufangen, wodurch die Angehörigen nicht selten auch psychische Probleme bekommen. Steigende Zahlen sind hier fast nicht mehr aufzufangen. 

 

Eine gute Krisenversorgung fehlt und nun steht uns noch eine verschlechterte Versorgung bevor? Die steigenden Suizidzahlen - 1.816 Suizide im Jahr 2010 in NRW (ein Plus von 9 Prozent gegenüber 2009) sind mehr als besorgniserregend.  Nicht auszudenken wie es in den nächsten Jahren aussehen wird, wenn sich die Versorgung noch weiter verschlechtert. Der Anstieg psychischen Erkrankungen kann nicht über das an sich gute medizinische System aufgefangen werden.  Auch Psychotherapeuten in Düsseldorf fürchten um die Versorgung ihrer Patienten (KVNO Pressespiegel) lesen Sie hier

 

 

Renate Reichmann-Schmidt

August 2011

 

 

 


 

Presseinformation

 
Nationales Suizidpräventionsprogramm für Deutschland

 
Wieder mehr als 10.000 Suizide in Deutschland 
 
 
Mit großer Sorge betrachten Experten des Nationalen Suizidpräventions
programms die Entwicklung der Suizidhäufigkeit in Deutschland.
 
 
Nach den vom Statistischen Bundesamt/Gesundheitsberichterstattung des Bundesamt kürzlich publizierten Zahlen nahmen sich erstmals seit 2005 wieder mehr als 10.000 Menschen selbst das Leben. Die Anzahl der Suizide In Deutschland stieg von 2009,auf 2010 um 405 auf 10.021.
 
In Deutschland starben im Jahr 2010 damit deutlich mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Mord und Totschlag, illegale Drogen und Aids zusammen.
 
Der Wiederanstieg der Suizide in Deutschland seit 2008 spiegelt sich auch in der Suizidziffer -der Anzahl der Suizide pro 100.000 Einwohner- wieder .Die Suizidziffer ist von 11,4 (2007) auf 12,3 (2010) angestiegen.
 
Es gibt große Unterschiede zwischen den Bundesländern. In Berlin (+2.3) und Mecklenburg Vorpommern (+1,9) ist die Suizidziffer am stärksten gestiegen, in Sachsen-Anhalt (-2,2) und Bremen (-1,8) am deutlichsten zurückgegangen. Im Jahr 2010 hatten Sachsen (15,3) und Thüringen (14,6) die höchste Suizidziffer und Nordrhein-Westfalen (10,2) und Berlin (10,6) die Niedrigste. Sachsen hat die höchste Suizidrate bei Männern (23,5) und Hamburg -wie schon seit Jahren- die mit Abstand höchste Suizidrate bei Frauen (8,0).
 
Der Suizid ist in Deutschland ein Phänomen des höheren Lebensalters. Im Jahre 2010 betrug das durchschnittliche Lebensalter eines durch Suizid verstorbenen Menschen 56 Jahre, 1998 lag es noch bei 53,2 Lebensjahren. Besonders bei Männern stieg es von 51,6 (1998) auf 55 Lebensjahre (2010). Bei Frauen stieg es im gleichen Zeitraum von 57,6 auf 58,8 Lebensjahre.

In Deutschland steigt die Suizidziffer, bzw. das Suizidrisiko, mit dem Lebensalter (das. sog. Ungarische Muster). In allen Altersgruppen begehen Männer deutlich mehr vollendete Suizide als Frauen. Beträgt die Suizidziffer bei 20 bis 25jährigen Männern noch 13,1 (Frauen 3,5) steigt sie bei den 85 bis 90jährigen Männern auf 78,9 (Frauen 16,7).

Betrachtet man die Anzahl der Suizide in den jeweiligen Altersgruppen, zeigt sich, dass fast jede zweite Frau (48%), die sich im Jahre 2010 das Leben nahm, älter als 60 Jahre war. Die Anzahl der Suizide von Männern übersteigt in allen Altersgruppen die Suizid-häufigkeit von Frauen deutlich. 45% der männlichen durch Suizid Verstorbenen sind zwischen 40 und 65 Jahre alt.

Bei den Suizidmethoden dominierte 2010 das Erhängen (4.550) deutlich. Es folgen mit 1442 Fällen Medikamente, Schusswaffen (772, fast nur Männer), das „Legen vor ein sich bewegendes Objekt“ (766) und der Sturz aus der Höhe (850). Auffällig ist die Zunahme von Fällen der Selbsttötung durch „Legen vor ein sich bewegendes Objekt“ von 572 Fällen im Jahr 2007 auf 766 Fälle im Jahr 2010 sowie Fälle der Selbsttötung durch Gase von 184 (2007) auf 340 (2010).
 
Insgesamt ist der Anteil der jeweiligen Suizidmethoden an der Gesamtzahl der Suizide in den letzten 10 Jahren stabil, wobei in leichter Rückgabe der Methode des Erhängens und eine leichte Zunahme der Selbsttötungen durch Medikamente zu verzeichnen ist.

 
Dieser Anstieg der Selbsttötungen in Deutschland wird von Experten mit großer Sorge betrachtet. Der von 1988 bis 2007 zu beobachtende Rückgang der Suizidhäufigkeit kann kein Anlass dafür sein, in Gesellschaftlichen Investitionen und Engagement in der Suizidprävention nachzulassen. An dieser Stelle soll auch auf die Selbstverantwortung der Medien bei der Berichterstattung über Suizide hingewiesen werden:

 

 


 


Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 
Georg Fiedler
g-fiedler@t-online.de - Tel.: 040 7410 54997 / 0160 780 6854
Sekretär, Nationales Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro)
Therapie-Zentrum für Suizidgefährdete - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

 
Prof. Armin Schmidtke
Vorsitzender, Nationales Suizidpräventionsprogramm für Deutschland (NaSPro)

 
 

 

„Schadensersatzforderung eines Lokführers"
 
 
 
Düsseldorf, den 31.07.2011
 
 
 
Anfragen und Mitteilungen zu den Berichten eines möglicherweise bevorstehenden Prozesses in Nürnberg haben uns veranlasst folgende Pressemitteilung zu verfassen lesen Sie hier....

 

 

 

 


 

Anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligen veranstaltet die Landeshauptstadt, gemeinsam mit Kooperationspartnern, als eine von sieben Kommunen bundesweit eine Fachkonferenz mit Bürgerforum, die sich mit wichtigen Fragestelllungen im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements auseinandersetzt.

 

 

Unter dem Titel "Brücken bauen - Gemeinschaft zusammen gestalten“ sind am Sonntag, den 4. Dezember 2011 haupt- und ehrenamtlich Tätige aus Deutschland und den Niederlanden eingeladen, sich in Fachforen und beim Markt der Möglichkeiten auszutauschen.

 

4. Dezember 2011  - 10 – 16.30 Uhr 

Maritim Hotel Düsseldorf

 

 

 

 

nähere Informationen finden Sie unter

http://www.duesseldorf.de/freiwillig/fachkonferenz.shtml

 

 

 

Wir stellen unsere Initiative auf dem Markt der Möglichkeiten vor.

 

 


 

 15.11.2006 - 15.11.2011

 

5 jähriges Bestehen der Selbsthilfegruppe Tabu Suizid

Düsseldorf

 

 

Kurzer Werdegang:

 

2006 Flyer Gründungstreffen

 

2007 Erster Flyer Seite 1 der Gruppe Tabu Suizid

                            Seite 2

 

2009 neuer Auftritt

 

2010 Gründung der Initiative - aktueller Flyer mit Logo

 

 

 

www.tabusuizid.de