InitiativeTabu Suizid e.V. - Düsseldorf
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Patenschaftsgrab der Initiative Tabu Suizid e.V.

 

Seit Februar haben wir offiziell die Patenschaft eines Grabmales auf dem nördlichen Teil des Golzheimer Friedhofes übernommen.

Wie kam es dazu?

Alles fing damit an, dass unsere 1. Vorsitzende vor Jahren sich die Frage stellte, wo in Düsseldorf Suizidenten in der Vergangenheit Ihre letzte Ruhestätte fanden. Im Laufe der Recherche stieß sie über den Kontakt zu einer Historikerin auf den Golzheimer Friedhof. Sie konnte nachweisen, dass hier Suizidenten im 19. Jhd. beigesetzt wurden. Aus dieser Aktivität entstand dann die Idee, z.B. durch das Aufstellen einer Gedenktafel oder eines Gedenksteines, einen Trauerort zu schaffen, an dem Hinterbliebene von Suizid, die ansonsten keinen solchen Ort haben, ihren Liebsten gedenken können und all denen zu gedenken, die in der Vergangenheit von der Gesellschaft ausgegrenzt wurden.

Der Bürgerverein 'Der Golzheimer Friedhof soll leben e.V.' bot uns daraufhin eine Patenschaft an. 2018 war es dann soweit. Wir entschieden uns, den Grabstein eines 17-jährigen jungen Mannes zu übernehmen.

Dieser junge Mann, Anton Vielhaber geb. 12. Juli 1824, war laut der Inschrift des Grabsteines am 28. August 1841 „in des Rheines Fluth“ ertrunken. Weiter heißt es in der Inschrift, die überwiegend noch erhalten ist,

  „In frischer Jugendkraft, in vollem Lebensmuth,

ergriff des Todes Hand ihn in des Rheines Fluth,

 Riß ihn als Blüthe noch vom kräft`gen Baum des Lebens,

Und faßt ihn in der Gluth des hoffnungsreichsten Strebens.

 Des Schicksals harter Schlag wär unser Brust zu schwer.

 Wenn über Grabesnacht kein bessres Leben wär.

 Wo keine Thräne mehr der Trennung wird geweinet,

wo sonst ein Vaterherz uns vereinet.

 

Gewidtmet von seinen trauernden Eltern und Geschwistern“

  

Aktuell plant der Verein nun die Realisation der Gedanktafel in der unmittelbaren Nähe dieses Patensteins. Erste Gespräche mit dem Garten- und Friedhofamtes verliefen positiv.

 

 

 

 

 

 

 

 

www.tabusuizid.de